Riester-Rente weiter im Aufwind – über 12,4 Millionen Riester-Renten

Zu den Abschlusszahlen bei Verträgen über eine Riester-Rente im 1. Quartal 2009 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Die Altersvorsorgesparer in Deutschland entscheiden sich in 2009 weiter in großer Zahl für die vom Staat mit Zuschüssen und Steuerersparnissen umfangreich geförderte Riester-Rente. In den Monaten Januar bis März schlossen rund 275.000 Bürgerinnen und Bürger einen entsprechenden Vertrag über eine Zusatzrente neu ab.

Damit sparen hierzulande mit Stichtag 31. März 2009 mehr als 12,4 Millionen Menschen per Riester-Vertrag für die ergänzende Altersvorsorge. Erstmalig konnten auch unterjährig die Bestandszahlen berücksichtigt werden. Bei den Neuabschlüssen handelt es sich demzufolge um einen Nettozuwachs, bei dem die Vertragsabgänge bereits berücksichtigt sind.

Und noch eine Zahl ist bemerkenswert: Zum Zahltermin 15. Mai 2009 hat die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) rund 1,6 Milliarden Euro Zulagen an Riester-Sparer ausgezahlt. Das ist die höchste Summe, die bisher zu einem Zahlungstermin förderfähigen Altersvorsorge-Verträgen gutgeschrieben wurde. Insgesamt hat die ZfA damit bis Mitte Mai Zulagen in Höhe von mehr als 5,3 Milliarden Euro an „riesternde“ Bürgerinnen und Bürger in Deutschland überwiesen.

Die Zahlen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger die Notwendigkeit ergänzender Alterssicherung sehen und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten danach handeln. Und sie suchen sich mit der Riester-Rente das Instrument, dass Sicherheit bietet und sich am meisten lohnt – gerade auch dann, wenn parallel eine Familie zu versorgen ist und nicht so viel Geld zur Verfügung steht.

Auch im laufenden Jahr lohnt sich der Einstieg – gerade für Geringverdiener und Familien. Wer vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens (jeweils abzüglich der Zulagen; mindestens Sockelbetrag von 60 Euro jährlich bzw. 5 Euro monatlich) als Eigenbeitrag in den Aufbau einer Riester-Rente investiert, profitiert von stattlicher staatlicher Förderung in Form von Grund- und Kinderzulagen bzw. steuerlichen Sparmöglichkeiten.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 10.06.2009

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