Eine Beispielrechnung zum Riestern

Riestern lohnt sich auch für Geringverdiener

Die Riester-Rente ist nicht nur eine sehr attraktive steuerfinanzierte Förderung gerade für kinderreiche Familien – von teilweise sogar über 90 Prozent des Sparbetrages. Sie ist auch für Geringverdiener eine gute Möglichkeit, ein Stück Sicherheit für das Alter aufzubauen.

Mit der Riester-Rente hilft der Staat eine eigene private, kapitalgedeckte Altersvorsorge aufzubauen. Gemessen an der Eigenleistung sind es gerade gering verdienende Bürgerinnen und Bürger, die die höchste Förderung erhalten. Im Rentenalter sind sie dann unabhängiger von staatlichen Sozialleistungen.

Beispiel: Was eine Riester-Rente leisten kann

Die 25-jährige Alleinerziehende A hat im Jahr 2008 einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Sie hat Zwillinge, die im Januar 2008 geboren wurden. Ab dem Jahr 2014 geht Sie halbtags arbeiten. Ihr Bruttoarbeitslohn beträgt 20.000 EUR. Unterstellt wird, dass sie für die Kinder bis 2030 Kindergeld erhält. Die angenommene Verzinsung des „Riester-Konto“ liegt bei 3 Prozent.

In der PDF-Datei können Sie Jahr für Jahr verfolgen, wie sich das „Riester-Konto“ von Frau A entwickelt.

Die Grafik zeigt, dass ihr Gesamtguthaben nach 22 Jahren Riester-Sparen 27.209,15 Euro beträgt. 95 Prozent der Summe, 25.829,15 EUR, setzen sich aus öffentlichen Förderungen und Zinsen zusammen. Der Eigenanteil beträgt lediglich bei 1.380 EUR.

Gesamtguthaben nach 22 Jahren Riestersparen Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Gesamtguthaben nach 22 Jahren Riestersparen
 
Quelle: Bundesfinanzministerium; www.bundesfinanzministerium.de
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