Die Riester-Rente – ein erfolgreiches Modell der Altersvorsorge

Wie man mit staatlicher Hilfe privat vorsorgen kann

Seit 2002 gibt es die Riester-Rente, eine von mehreren Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge. Formen der privaten Altervorsorge ergänzen die gesetzliche Rentenversicherung und bieten so mehr finanziellen Spielraum im Alter. Rund 10 Millionen Menschen haben sich in den letzten Jahren für die Riester-Rente entschieden. Vor allem Geringverdiener und kinderreiche Familien profitieren von ihr.

Ein einfaches und attraktives Prinzip

Bei der Riester-Rente entscheiden Sie sich zuerst für ein Vorsorgeprodukt, mit dem Sie Kapital für Ihr Alter ansparen wollen. Das kann etwa eine private Rentenversicherung, ein Fondssparplan oder ein Banksparplan sein. Zum Eigenbeitrag gibt der Staat Geld hinzu. Die Zulage wird direkt auf den Sparvertrag gezahlt. Außerdem lassen sich Steuern sparen: Aufwendungen für die zusätzliche Altersvorsorge können bei der Steuererklärung in der Anlage AV als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Über die Zulage hinausgehende Steuerermäßigungen erhalten Sie dadurch unmittelbar.

„Riestern“ rechnet sich

  • Die steuerfinanzierte Förderung macht die Riester-Rente vor allem für kinderreiche Familien und Geringverdiener interessant: Bis zu 95 Prozent des Gesamtguthabens, das mit der Riester-Rente in 22 Jahren angespart wird, kann aus öffentlicher Förderung und Zinsen bestehen.
  • Einfach starten: Bereits mit 5 Euro im Monat können Riester-Sparer eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen. Der niedrige Betrag ermöglicht es auch Geringverdienern, eine eigene Altersvorsorge aufzubauen.
    Schneller sparen: „Riestern“ zahlt sich auch schon nach vergleichsweise kurzer Sparzeit aus.

Förderung seit 2008 noch attraktiver

  • Die Grundzulage – also der Betrag, den der Staat pro Jahr zum „Riestern“ hinzugibt – hat sich von 114 Euro auf 154 Euro erhöht.
  • Die Kinderzulage ist von 138 Euro auf 185 Euro gestiegen. Die Zulage wird dem Riester-Sparer pro Kind gewährt, für das ihm Kindergeld ausgezahlt wird. Für Kinder, die im Jahr 2008 oder später geboren werden, erhöht sich die Zulage sogar auf jährlich 300 Euro.
  • Die Aufwendungen für die Riester-Rente können auch als Sonderausgaben geltenden gemacht werden. Ab 2008 bis zu einem Betrag von 2.100 Euro (Eigenbeiträge und Zulagen).

Die Riester-Rente lohnt sich. Mit ihr ist es leichter, Verantwortung für den eigenen Lebensabend zu übernehmen und ein Stück Sicherheit aufzubauen.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen; www.bundesfinanzministerium.de

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