Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten BKA-Mails

Seit kurzem sind erneut gefälschte Mails im Umlauf, die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) verschickt wurden.

Die Polizeibehörde weist darauf hin, dass die besagten Mails nicht vom BKA stammten und dass man die darin geforderte Überweisung keinesfalls vornehmen solle. Das Bundeskriminalamt betonte in diesem Zusammenhang nochmals, dass es keine Strafanzeigen per E-Mail verschicke.

Der Inhalt der gefälschten Mails mit dem Betreff „Bundeskriminalamt“ besage, dass gegen den Empfänger angeblich eine Strafanzeige wegen illegalen Herunterladens von Filmen, Software und MP3-Musikdateien erstellt wurde. Der Empfänger werde aufgefordert, ein „Bußgeld“ an eine in der Mail angegebene Kontoverbindung zu überweisen.

Wer aufgrund dieser E-Mail bereits eine Zahlung geleistet hat, soll sich an seine örtliche zuständige Polizeidienststelle wenden und sich möglichst umgehend mit seinem kontoführenden Kreditinstitut in Verbindung setzen.

Ähnliche gefälschte Mails mit BKA-Absender kursierten auch Anfang 2007. Damals sollte man eine vorgebliche Strafanzeige im Anhang der Mail ausdrucken, ausfüllen und samt Stellungnahme an das BKA faxen – freilich enthielt der Anhang einen Trojaner, der sich im System des Nutzers einnistete. (vza/c’t)

Quelle: heise online; Mitteilung vom 24.05.2009

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